CAE Datenbank - ein Gemeinschaftsprojekt der deutschen Automobilindustrie

In der Vergangenheit hatten viele Ingenieure, die sich mit der Simulation von Umformprozessen, Crash und Strukturanalyse beschäftigen, Grund zur Klage über die mangelnde Verfügbarkeit von zuverlässigen Werkstoffdaten für diese Aufgaben.

 

In dem umfangreichen Forschungsprojekt "Erarbeitung werkstoff- und verfahrensgerechter Kennwerte für Feinbleche aus normal- und höherfesten sowie nicht rostenden Stählen" arbeiteten Stahlhersteller, Automobilhersteller und ihre Zulieferer und Forschungsinstitute zusammen, um dieses Problem systematisch zu lösen.

 

Im Rahmen des Projektes wurden verschiedene Stähle systematisch getestet mit einem speziellen Fokus auf die Entwicklung einheitlicher Prüf und Dokumentationsrichtlinien, um zuverlässige und vergleichbare Ergebnisse zu realisieren.

 

Das wichtigste Ziel war die Messung von verlässlichen Daten für die Anwendung in verschiedenen CAE Paketen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass wichtige Faktoren, wie anisotrope Werkstoffeigenschaften und andere Einflüsse ebenfalls erfasst wurden. Zusammen mit einer Gruppe von deutschen Automobilherstellern hat M-Base eine spezielle Software erstellt, deren Datenstrukturen und Funktionalität speziell für die Verwaltung der umfangreichen Projektergebnisse geeignet ist. Dieses System steht unter dem Namen MARLIS zum internationalen Vertrieb zur Verfügung

 

Die zukünftige Arbeit sieht die Entwicklung weiterer CAE Schnittstellen und die Erweiterung auf andere Werkstofffamilien (Aluminium, Magnesium, etc.) vor. Weiterhin sollen neue, verbesserte Werkstoffmodelle entwickelt werden.

Als international führender Anbieter von Werkstoff Informationssystemen beschäftigt sich M-Base selbstverständlich auch mit der relativ... mehr

In der Vergangenheit hatten viele Ingenieure, die sich mit der Simulation von Umformprozessen, Crash und Strukturanalyse beschäftigen... mehr